Wachstumsverzögerung als Folge einer chronischen Nierenerkrankung (CKD)

Überblick

Die chronische Nierenerkrankung (CKD) kann verschiedene Ursachen haben – von genetischen bis hin zu organischen Ursachen. Kinder mit CKD leiden an einer verminderten Nierenfunktion, die zu einer verminderten Aufnahme von Kalorien und Elektrolyten sowie einer verminderten Produktion des Wachstumshormons führt. Alle diese Faktoren können sich negativ auf das Wachstum von Kindern auswirken.

Ursache

Wachstumsstörungen sind ein häufiges Problem bei Kindern mit CKD. Die Wachstumsstörungen können auftreten, wenn die glomeruläre Filtrationsrate (GFR), ein Messwert für die Nierenfunktion, zu niedrig wird. Viele Faktoren tragen zu vermindertem Wachstum bei Patienten mit CKD bei, wie beispielsweise eine unzureichende Zufuhr von Nährstoffen (die Kalorienaufnahme) im Kindesalter.

Symptome

Zu den Symptomen von CKD gehören: Schwellungen um die Augen, an Füßen und Knöcheln; häufiges Wasserlassen oder – bei Kindern ab 5 Jahren – anhaltendes Bettnässen; Appetitverlust und chronische Übelkeit; Erschöpfung; häufige starke Kopfschmerzen und Anämie. Ein Wachstumsdefizit bei CKD kann an einem verminderten Wachstum und einer geringen Körpergröße erkannt werden.

Wachstum Ihres Kindes

Wenn die zugrunde liegenden Faktoren, die zu vermindertem Wachstum beitragen, behandelt werden und eine begleitende Therapie früh im Verlauf der CKD eingeleitet wird, können die Patienten eine normale Erwachsenengröße erreichen; die meisten Kinder mit CKD erhalten jedoch ein Nierentransplantat. Bei Jugendlichen mit CKD ist die Endgröße oft geringer als die Zielgröße.

Ermitteln Sie das Wachstum Ihres Kindes

Es ist wichtig, das Wachstum Ihres Kindes zu verfolgen, um frühzeitig erkennen zu können, ob es ein Problem gibt. Wir empfehlen, dass Sie Ihr Kind alle 6 Monate messen. Dies ist mit unserem bedienungsfreundlichen Wachstumsrechner nun einfacher.

Bereiten Sie sich auf das Gespräch mit dem Arzt vor

Wenn Sie in Bezug auf das Wachstum Ihres Kindes besorgt sind, zögern Sie nicht, sich an einen Arzt zu wenden. Dieser kann einige Messungen und bei Bedarf weitere Untersuchungen vornehmen und Ihr Kind gegebenenfalls an einen Spezialisten überweisen. Wir können Ihnen hier helfen, sich auf die jeweiligen Gespräche vorzubereiten.

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